Fortbildungen sollen Spaß machen

Während des
Während des "intuitiven Malens"

Am Samstag, 04.11.2017 wurde das katholische Pfarrheim Vilsbiburg einmal mehr vom Hospizverein der Stadt bevölkert. Auf Wunsch der nun bereits über eine längere Zeit im Einsatz befindlichen Ehrenamtlichen fanden zu Fortbildungszwecken zwei Workshops statt.
Am Vormittag trafen sich zehn Frauen, um unter der Anleitung der Kunsttherapeutin Elke Lüpnitz im „Intuitiven Malen“ Ruhe zu finden, sich von Lüpnitz in die Welt der Farben und unterschiedlichen Techniken einführen zu lassen und eigene Ideen umzusetzen. So entstanden im Laufe der Vormit-tagsstunden die unterschiedlichsten Werke auf Leinwänden und Zeichenkarton, teilweise unter Verarbeitung von Naturmaterial, eigener Fotos oder Texte. Manche hatten ihre Werke bereits einem speziellen Menschen zugedacht, andere ließen einfach entstehen, was die entspannte Atmosphäre im Raum ihnen eingab. Ein gemeinsam gestaltetes Abschlussbild wird demnächst den Besprechungsraum im stationären Hospiz in Vilsbiburg verschönern.
Ganz anders der Nachmittag in teilweise anderer Besetzung: Aromapraktikerin Annette Pollner, die ihre Kenntnisse ebenso wie Elke Lüpnitz einmal wöchentlich in der Begleitung Schwerstkranker im Hospiz einbringt, erläuterte den interessierten Zuhörerinnen die Grundsätze der Aromapflege. In diesem kurzen Zeitraum war es der engagierten Referentin leider nur eingeschränkt möglich, die ganze Palette der Möglichkeiten ihres Fachgebietes darzustellen. Doch die Angebote zum Üben und Mitmachen beim Handpeeling oder einer Aromahandmassage wurden mit Freude angenommen, so dass am Ende eines langen Tages doch auch viel Entspannendes für jede der Frauen dabei war.
Wer jetzt noch nicht genug von der Gruppe hatte war beim gemeinsamen Essen gut aufgehoben. Der Dienst der Hospizbegleiter findet ja in aller Regel in der Einzelbegleitung statt, so dass es die meisten genießen, sich regelmäßig zum Austausch nicht nur zu fachlichen Themen zu treffen. Wenn Fortbildung so viel Spaß macht und ein guter Ausgleich ist, soll der Magen auch nicht zu kurz kommen.
 

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