6000 € für Hospiz und Kindergarten

Wittmann Recycling übergab Einkünfte aus dem "Tag der offenen Tür"

In kleiner Runde übergaben die vier Geschäftsführer von Recycling Wittmann Spendenschecks in Höhe von insgesamt 6000 Euro.

Geisenhausen: Drei Spenden im Wert von insgesamt 6000 € konnte das Recycling-Unternehmen Wittmann in der vergangenen Woche überreichen. Der Betrag war vor allen Dingen mit dem Speisen- und Getränkeverkauf anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Firma zustande gekommen. Schon damals hatte man angekündigt, den Betrag für wohltätige Zwecke zu übergeben.

So kam es in der vergangenen Woche dazu, dass die vier „Wittmänner“ – die Geschäftsführer Andreas, Karl, Martin und Karl junior Wittmann – in den Besprechungsraum ihres neuen Verwaltungsgebäudes eingeladen hatten. Je 2000 Euro erhielten der Kindergarten Sankt Martin, der Kindergarten Sankt Theobald und der Hospizverein Vilsbiburg. Das Unternehmen habe den Gesamtbetrag aufgerundet, erläuterte Andreas Wittmann. In der Summe sind auch zwei Preisgelder für einen Design-Wettbewerb zum schönsten Altkleidercontainer enthalten. Wittmann Recycling hatte dabei den zweiten Platz erreicht, eine Schweizer Firma hatte ihre Siegprämie zusätzlich für die Spenden zur Verfügung gestellt.

Die drei Einrichtungen konnten sich in der kleinen Runde kurz vorstellen. So berichtete Irmgard Blümel als Leiterin des Kindergartens Sankt Martin, dass ihre Tagesstätte auf vier Gruppen mit maximal 100 Kindern aufgestockt worden sei: „Wir haben ein volles Haus.“ Als Trägervertreter erläuterte Thomas Bayersdorfer die geplante Generalsanierung der Gebäude. „Wir sind guten Mutes“, meinte er. Doch benötige dieses „Großprojekt mit hohen Kosten“ Zeit, es müsse viele Gremien durchlaufen.

Die Spende für den Kindergarten Sankt Theobald nahm Zweiter Bürgermeister Siegfried Kaschel entgegen. Bei seinem Ausblick in die Kindergartenpolitik der Marktgemeinde sagte er, man benötige „händeringend einen weiteren Kindergarten“. Das jetzige Heim des Turnvereins (TVG) in der Rampoldsdorfer Straße habe man ins Auge gefasst, dabei die Erweiterung und einen Umbau prüfen lassen. „Aber wir müssen erst schauen, wie der TVG mit dem neuen Sportgelände weiterkommt.“ Beim jetzigen Fußballplatz habe man später genügend Erweiterungsmöglichkeiten, denn „das Wachstum von Geisenhausen ist fast unbegrenzt“. Allerdings habe sich der Gemeinderat einen maximalen Bevölkerungsanstieg von einem Prozent pro Jahr vorgenommen.

„Hut ab vor den Helfern“

Für den Hospizverein Vilsbiburg sprachen die Vorsitzende Brigitte Graßer und Vorstandsmitglied Gertraud Ertl. Mit 43 aktiven ehrenamtlichen Begleitern unterstützt der Verein die Arbeit im Vilsbiburger Hospiz und in fünf Seniorenheimen. Dabei sei er auf Spenden angewiesen, müsse er doch eine fest angestellte Koordinatorin und eine Teilzeitsekretärin besolden. Vier Beispiele nannte Graßer, wie mit Spenden den Bewohnern des Hospizes konkret geholfen wird. So habe man die Klinikclowns für ein Jahr fest engagiert und beschäftige zusätzliche Servicekräfte für die Wochenenden.

Kürzlich habe man für rund 10 000 € außerdem eine Pflegebadewanne anschaffen können und finanziere zusätzlich therapeutische Angebote: für die Arbeit mit Hunden, mit Aromen und mit künstlerischen Projekten. Andreas Wittmann zollte seine Hochachtung für die drei Einrichtungen: „Hut ab vor den ehrenamtlichen Helfern und vor den Mitarbeitern in den Kindergärten“.

 

zurück